Dienstag, 22. Oktober 2013

... Wanderungen durch die Nabatäerstadt Teil 1

Ich teile meinen Kurztrip in den Süden Jordaniens in drei Teile auf, da es sonst eine zu grosse Bilderflut gibt.

Am Donnerstag Morgen wurden wir von unserem Fahrer abgeholt. Die Fahrt nach Petra dauerte ca. 2.5 Stunden. Wir wurden vor dem Eingang abgesetzt, kauften ein Zweitagesticket und ein Ticket für Petra by Night und los ging es.

Zunächst wird man 1000 Mal gefragt, ob man mit dem Pferd reiten will. Wollten wir nicht. Dann geht es mit den Menschenmassen durch den Siq, bis man zum sogenannten Schatzhaus, dem Khazne Faraun kommt. Da bleibt einem dann doch erstmal der Atem stehen, so beeindruckend hoch und schön ist dieses Grab.







Nun gingen wir nach rechts in Richtung Königsgräber, die wir aber nur von unten gesehen haben, vorbei am Theater, in dem an die 8`500 Zuschauer Platz fanden, und weiter zur Hauptstrasse mit dem grossen Tempel und dem Qasr al Bint, dem Haupttempel Petras. Das Qasr al Bint ist sehr hoch (ca. 23m) und das besterhaltene freistehende Gebäude der Nabatäer, die ja meistens direkt in den Fels gehauen haben.







Nach einer Stärkung im überteuerten, aber doch ganz leckeren Restaurant wagten wir den Aufstieg zum sogenannten Kloster (Ed Deir), das ebenfalls ein Grab ist und dem Khazne Faraun nachempfunden wurde. Zwar ist es nicht so detailreich, dafür aber das größte Gebäude in Petra. Um dorthin zu kommen muss man 200m in die Höhe gehen und über 800 Stufen bewältigen. Dafür wird man oben mit einem wunderschönen Ausblick belohnt, dem leider kein Foto gerecht wird.







Lustige Schilder gab es auch:






Alles in allem haben wir am ersten Tag in Petra 7h verbracht. Zum Glück hatten wir ja noch den zweiten Tag, denn wir hatten noch lange nicht alles gesehen.

Bei der abendlichen Veranstaltung Petra by Night hatte ich keinen Fotoapparat dabei. Hätte auch nicht viel Sinn gemacht, denn es war ja alles dunkel.

Ich war etwas enttäuscht, denn bevor es richtig angefangen hat, war es auch schon vorbei. Grundsätzlich ist die Idee toll: der ganze Siq wurde mit Kerzen beleuchtet, ebenso der Vorplatz des Khazne Faraun. Dort konnte man sich niederlassen, Tee trinken und der Beduinenmusik lauschen. Die haben allerdings nur zwei Stücke gespielt, dann war es auch schon wieder vorbei. Danach wurde der Generator angeworfen, um den Shop zu beleuchten, und die ganze Stimmung war zunichte. Ich kann es also leider nicht wirklich weiterempfehlen.

Demnächst folgt Petra - Teil 2!


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