Herzlich willkommen... und viel Spass beim Stöbern!

Dienstag, 29. September 2015

... Essen: Kleiner Foodführer Seoul

Von Vielen sehnsüchtig erwartet: der korean foodporn! Da wir soo viele leckere Sachen gegessen haben, beschränke ich mich auf die jeweilige Region in Korea, sonst werden die Posts zu gross.

Ich stelle vor: unser Essen in Seoul!

Korean Barbecue

Unser erster Abend in Seoul mit Pork BBQ

Das hier habe ich lieben gelernt: Schweinehaut, soooo lecker!

Diesmal BBQ mit Rind und seltsamem Drink (Cola, darin Schnapsglas mit Soju, aufgefüllt mit Bier)

Unser erstes Black Pork in Gangnam (Anm.: es geht noch besser)

Und so sieht es dann in kleine Häppchen zerschnitten aus
Side Dishes

Natürlich KIMCHI!

Eier mit Käse und Speck

Reisbällchen

Weitere Gerichte:

Omelette mit Frühlingszwiebeln als Begleitung für den Makgeolli

Reiskuchen in Brühe

Traditionelles Dessert: Geriebenes Eis mit Kondensmilch, roten Bohnen und Nüssen

Schweinefüsse

Chinesische Nudeln mit Rindfleischeinlage

Scharfe Suppe mit Schweinefleisch

Links: Rindstartar, rechts: die berühmten crispy chicken mit fried octopus, yum!

Getränke:

Makgeolli, den wir in dieser schönen Bar in Gangnam getrunken haben:


Diesen Soju haben wir zwar in Jeju getrunken (diese Marke bekommt man nur dort), er steht aber stellvertretend für alle.

Na, schon Hunger bekommen? Das war aber noch lange nicht alles, was wir in Korea gegessen haben!


Sonntag, 27. September 2015

... Wochenrückblick KW 38/39 2015

|Gesehen| nichts, ich habe viel gelesen
|Gelesen| "Agent 6" von Tom Rob Smith und "The Einstein Prophecy" von Robert Masello
|Getan| bei einer Freundin zum Kaffee gewesen, nach Köln gereist und eine alte Studienkollegin besucht, zwei Tage Bochum an einer Konferenz verbracht, eine Freundin zum Abendessen eingeladen, Laserbehandlung und Sonntag die Statistin in einem Musikvideo gespielt
|Gegessen| in Deutschland vor allem belegte Brötchen (seriously?), malaysisches Pouletcurry (meine Spezialität!)
|Getrunken| einen sehr feinen Rosé aus dem Elsass
|Gedacht| mein ganzer Deutschlandaufenthalt war überschattet von Verspätungen - Flüge, Bahnfahrten, unglaublich
|Gelacht| über die Kinder meiner Studienkollegin - zuckersüss, aber auch ganz schön anstrengend
|Gewünscht| dass sich bei der Arbeit einige Dinge ändern
|Gekauft| einen neuen Rucksack (mein alter war noch aus Studienzeiten und völlig hinüber), ein neues Portemonnaie (sogar noch älter als der Rucksack) und einen kleinen Einkauf bei MAC - Details könnte ihr auf meinem Instagram Account sehen (@elissar_raqs)

Freitag, 25. September 2015

... Reisen: Korea - Seoul

Nach der grossartigen Ankündigung letzte Woche war es leider ein wenig still auf meinem Blog - das liegt daran, dass ich beruflich im Ausland war und vorher keine Zeit hatte, etwas vorzubereiten. Nun aber komme ich zum ersten Teil unseres Sommerurlaubs: der Hauptstadt Koreas, Seoul!

Seoul wird übrigens wie das Englische "Soul" ausgesprochen, das E wird verschluckt. Für längere Zeit war der Spruch der Hauptstadt "Seoul - Soul of Asia" - was für ein tolles Wortspiel! ;)

Am bekanntesten ist wohl der Stadtteil Gangnam, hier waren wir öfter, da es nicht nur der Financial District ist, sondern auch das Nachtleben boomt, man kann hier sehr gut essen gehen. In Gangnam befindet sich ausserdem das Samsung-Gebäude, in dem mehrere Tausend Menschen arbeiten.




In der Stadtmitte befindet sich der eindrucksvoll grosse Gwanghwamun Square, auf dem sich die Statuen von einem berühmten Admiral und einem König (Sejong) befinden.

Statue des Königs Sejong
Von diesem Platz aus kann man den Gyeongbokgung Palast besichtigen. Der Palast ist der grösste in Seoul und wurde 1395 erbaut. Das Areal wurde mit der Zeit aber verkleinert, früher war er anscheinend noch um einiges grösser.

Der Empfangssaal, der auch heute noch für hohen Besuch genutzt wird

Der "Partytempel" :)

Ein Pavillion, in dem eine Kaiserin ermodert wurde

Das Eingangstor zum Palast
Auf der anderen Seite des Gwanghwamun Square kann man zum Cheonggyecheon Fluss laufen. Manche kennen dieses Flüsschen sicher aus der Serie "Sense8", zumindest mir war er daher ein Begriff und ich wollte unbedingt dorthin. Der Bach (denn mehr ist es wirklich nicht) wurde erst 2003-2005 wieder freigelegt, seit 1948 verlief hier eine Strasse und er war zubetoniert. Nun ist er ein beliebter Ort zum Flanieren.


Zum Schluss unseres Aufenthalts sind wir noch auf den höchsten Punkt in Seoul gefahren, den N Seoul Tower, der auf dem Namsan Mountain liegt, einem Hügel mitten in Seoul. Mit dem Bus kann man bis fast direkt vor die Tür fahren. Die Fahrt an sich ist auch sehr hübsch, denn es geht durch den Namsan Park, der ein geschütztes Areal ist, hier dürfen ausser den Bussen keine Autos durch.

Der Ausblick auf die Stadt ist vom Observatory Desk aus wirklich atemberaubend.



Das ist natürlich nur ein kleiner Einblick in unsere Tage in Seoul, aber ich beschränke mich hier auf die schönsten Sachen.

Was kommt als nächstes? Natürlich S(e)oul Food! Stay tuned! :)


Mittwoch, 16. September 2015

... Reisen: Korea - erste Gedanken

Bevor ich mit den bilderlastigen Beiträgen loslege, möchte ich noch ein paar Gedanken zu Korea loswerden, so quasi als Einstimmung.

Korea liegt auf derselben Höhe wie Japan, was einen dazu verleiten könnte zu glauben, dass die koreanische Kultur der japanischen ähnlich sei. 1. stimmt nicht, und 2. ist das aufgrund der Geschichte zwischen Japan und Korea wohl auch leicht beleidigend für Koreaner. 1905 wurde Korea zu einem Protektorat Japans und 1910 von Japan kolonialisiert, was kein schönes Kapitel für das Land war.

Hier mal ein paar Dinge, die mir in Korea aufgefallen sind (Reihenfolge zufällig):

  • 80% aller koreanischen Frauen sind top gestylt, fast keine trägt mehr ihre Originalhaarfarbe. Allerdings...
  • ... scheinen es die koreanischen Coiffeure wirklich gut draufzuhaben, denn kein einziges Mal habe die typischen orangenen Haare gesehen.
  • Da Haare in den verschiedensten Farbe keine Seltenheit sind, wurde ich auch nicht wie in China angestarrt, als käme ich von einem anderen Planeten, sehr angenehm.
  • Koreaner tragen lustige Socken. Ich selber habe ja auch ein paar gekauft:


  • Noch nie hat jemand koreanischen Architekten beigebracht, dass es sinnvoller ist, den Abfluss IN die Dusche zu bauen anstatt mitten ins Badezimmer. In jedem Hotel gab es Überschwemmung. Der Sinn des Ganzen hat sich mir nicht offenbart.
  • In Korea Auto zu fahren macht keinen Spass. An der Ampel muss man bei grün immer erst bis 10 zählen, um sicher zu sein, dass kein Verrückter mehr drüber rast. Ein Bus hat sich mit uns eine lustige Rennfahrt geliefert (wir unfreiwillig), geschnitten hat er uns auch, Unfall konnte wegen Vollbremsung meines Freundes verhindert werden.
  • Essen gehen in Korea ist keine besonders günstige Angelegenheit. Klar, ist nicht ganz auf Schweizer Niveau, aber wir haben immer das Doppelte gezahlt von dem, was wir in Japan für's Essen gezahlt haben.
  • Zu jedem Essen wird Soju getrunken. Soju ist ein Schnaps aus Reis gebrannt, meistens in Kombination mit Kartoffeln, Weizen oder Gerste. Neu sind auch Varianten mit Früchten, wir hatten z.B. am ersten Abend Soju mit Grapefruitgeschmack. War lecker. Soju ist mit Abstand das beliebteste Getränk in Korea.
  • Bier dagegen ist ähnlich wie Wasser und schmeckt auch sehr sehr leicht.
  • Die Koreaner lieben Trinkspiele. Wer Interesse hat, soll sich bei mir melden! ;)
  • Die U-Bahnen werden immer mit einer lustigen Musik angekündigt. Das vermisse ich hier richtig!
  • Die Teilung des Landes und der Konflikt mit Nordkorea ist omnipräsent und wird auch gerne kritisch diskutiert.
  • Die Koreaner können erstaunlich gut Englisch. In Japan war das ja eine Seltenheit.
  • Ohne höhere Bildung und gutes Aussehen kommt man in Korea nicht weit, weshalb sehr viel darin investiert wird.
  • Auf jeden Fall sind die Menschen recht kontaktfreudig. 
  • An jeder Ecke gibt es Beautyläden. Manchmal in derselben Strasse denselben Laden zwei- bis dreimal.
  • Kosmetik und Makeup sind sehr erschwinglich und von sehr guter Qualität.
  • Das Land ist unglaublich sicher. Selbst in den finstersten Gassen habe ich mich nie unwohl gefühlt.

Ich könnte die Liste elendig lange weiterführen, aber ich denke, das reicht erstmal... Bald geht es los mit den richtigen Reiseberichten!


Sonntag, 13. September 2015

... Wochenrückblick KW33-37 2015

Den Wochenrückblick habe ich nun schon länger ausgesetzt - nicht etwa, weil nichts gelaufen ist, sondern weil ich schlicht und einfach keine Zeit dazu hatte. Nun hole ich also alles nach!



|Gesehen| koreanisches Fernsehen, Far from the Madding Crowd, Terminator Genysis, The second best Marigold Hotel, Treu Story und viele andere Filme im Flugzeug
|Gelesen| "Der Trümmermörder", "Der Schieber" und "Der Fälscher" von Cay Rademacher, "Furia" von Raymond Khoury, "Kind 44" von Tom Rob Smith und aktuell "Die Comtessa" von Ulf Schiewe
|Getan| Lunch mit einer Freundin gehabt, Internationalen Führerschein besorgt, nach Bangkok geflogen und vorher wegen der Anschläge noch schnell ein anderes Hotel gebucht, nach Seoul geflogen, Rundreise gestartet mit den Zielen Gyeongju, Busan und Jeju, noch ein paar Tage in Seoul verbracht, wieder zurück nach Bangkok und dann nach Hause - insgesamt waren wir drei Wochen unterwegs, Details gibt es bald! Ausserdem meinen Jetlag kuriert und Crayfish im Skandinavischen Ruderclub mit anschliessender Party gegessen.
|Gegessen| viele viele gute Sachen - Korean BBQ, Schweinehaut und -füsse, Pad Thai, Meeresfrüchte und vor allem Kimchi in allen möglichen Variationen
|Getrunken| Soju, Wasser und Bier
|Gedacht| Ferien gehen immer viel zu schnell vorbei
|Gelacht| über viele koreanische Fernsehsendungen
|Gewünscht| mehr Geld und mehr Ferien, damit ich mehr von der Welt sehen kann
|Gekauft| viel. Wie Ihr wisst, ist Südkorea das Beauty-Mekka, und auch ich konnte mich dem nicht entziehen. Dazu bald mehr!

Kleiner Vorgeschmack auf die kommenden Reiseberichte:

Bangkok:





Südkorea:







Food:




Freitag, 4. September 2015

... Tom Ford: Lip Color 10 "Cherry Lush"


Du liebe Zeit, diese Review lässt schon ewig auf sich warten! Aber irgendwie gab es halt doch auch immer wieder was anderes... Dabei tu ich diesem Tom Ford-Schätzchen und Klassiker namens "Cherry Lush" (10) aus der normalen Lip Color-Reihe richtig unrecht, vor allem im Sommer!


Irgendwie sieht er so unschuldig aus, dabei knallt er richtig! Die Farbe ist ein blaustichiges pinkiges Kirschrot (manchmal sogar mehr Pink als Rot), was mir mal ausnahmsweise steht. Glitzer oder Schimmer hat er nicht, aber irgendwie schimmert er doch, zumindest wirkt er sehr dreidimensional. Ich muss sehr darauf achten, meine Rötungen zu überschminken, sonst werden die brutal betont.

Die Konsistenz ist cremig, der Auftrag sehr deckend, die Haltbarkeit wie immer sehr gut, zwischen 4 und 6 Stunden liegt alles drin. Dabei trocknet er kein bisschen aus - I like!

Fazit: Sorry, dass ich Euch diesen Klassiker so lange vorenthalten habe! Im Moment benutze ich ihn ziemlich oft - einfach nur ihn, sonst nichts (ausser Camouflage gegen die Rötungen), nicht mal Mascara. Das sieht fantastisch aus und ist soooo low maintenance, herrlich!

Swatches in verschiedenen Lichtverhältnissen:





Dienstag, 1. September 2015

... Review: Beurer Beauty Salon Pro System IPL 10000


Vor langer Zeit habe ich mir das IPL-Gerät von Beurer zugelegt (einen ersten Blick habe ich hier darauf geworfen: klick!).

Angewandt habe ich das Gerät auf den Beinen, in der Bikinizone und unter den Achseln. Ich habe hell- bis mittelbraune Haare und habe die höchste Stufe eingestellt.

Nach langer Testphase kann ich nun folgendes Ergebnis verkünden:

Ich bin wieder beim professionellen Lasern im Studio angelangt. Zumindest bei der Bikinzone und den Achseln.

Zunächst aber zur Handhabe mit dem Gerät selber: Die Anwendung ist eigentlich einfach, wenigstens unter den Armen und in der Bikinizone. An den Beinen ist es auf den Schienbeinen tricky. Liegt die Kartusche nicht komplett auf der Haut auf, kommt kein Lichtimpuls, und das ist vorne auf den Beinen recht schwierig hinzukriegen. Ich musste dann immer mühsam die Haut zusammenschieben, damit es einen Impuls ausgelöst hat, was zu viel Fluchen geführt hat. Ansonsten ist die Anwendung meistens einfach und schmerzlos, ab und zu, wenn man das Gerät länger in Betrieb hat, hat sich die Kartusche so sehr aufgeheizt, dass es recht gebrannt hat. Aber dann wartet man einfach ein paar Sekunden, dann geht es wieder.

Was ich sehr störend fand, waren die Blitze der Lichtimpulse. Laut Beschreibung sollte man die eigentlich nicht sehen, aber man sieht sie sehr wohl und ich kann mir fast nicht vorstellen, dass die gut für die Augen sind. Ich habe also nach dem Platzieren immer die Augen geschlossen und das Gesicht weggedreht, was die Anwendung nicht wirklich beschleunigt hat. Für alle Anwendungsflächen habe ich insgesamt ungefähr eine Stunde gebraucht (laut Hersteller sollte es aber nur eine halbe Stunde dauern), am längsten wie gesagt für die Beine.



Und das Ergebnis?

Zuerst das Positive: An den Beinen habe ich nur noch sehr wenige Haare. Hier hat es also super funktioniert.
Weniger Positiv: Unter den Armen war das Wachstum der Haare gebremst, sie sind also viel langsamer gewachsen als sonst. Ich musste nur noch alle drei Tage rasieren statt jeden Tag. Weniger Haare hatte ich aber nicht.
Negativ: In der Bikinzone hat sich absolut nichts getan, aber auch rein gar nichts. Nicht mal gebremstes Haarwachstum, von weniger Haaren ganz zu schweigen. Voller Reinfall.

Mein Fazit: Bei mir hat es sich ausser an den Beinen leider nicht gelohnt. Nun lasse ich Bikinizone und Achseln lasern, da sieht man wirklich super Resultate und die Haare sollten auch nicht mehr wiederkommen (und wenn, dann nur ganz vereinzelt). Beim IPL werden die Haare ja nur in Schlaf versetzt, die kommen also garantiert wieder, weshalb man das Gerät ja auch regelmässig anwenden sollte. Mein Tip: schaut bei DeinDeal rein, da gibt es immer mal wieder Angebote für Lasern, und macht es dort. Lasern lohnt sich mehr.