Freitag, 25. September 2015

... Reisen: Korea - Seoul

Nach der grossartigen Ankündigung letzte Woche war es leider ein wenig still auf meinem Blog - das liegt daran, dass ich beruflich im Ausland war und vorher keine Zeit hatte, etwas vorzubereiten. Nun aber komme ich zum ersten Teil unseres Sommerurlaubs: der Hauptstadt Koreas, Seoul!

Seoul wird übrigens wie das Englische "Soul" ausgesprochen, das E wird verschluckt. Für längere Zeit war der Spruch der Hauptstadt "Seoul - Soul of Asia" - was für ein tolles Wortspiel! ;)

Am bekanntesten ist wohl der Stadtteil Gangnam, hier waren wir öfter, da es nicht nur der Financial District ist, sondern auch das Nachtleben boomt, man kann hier sehr gut essen gehen. In Gangnam befindet sich ausserdem das Samsung-Gebäude, in dem mehrere Tausend Menschen arbeiten.




In der Stadtmitte befindet sich der eindrucksvoll grosse Gwanghwamun Square, auf dem sich die Statuen von einem berühmten Admiral und einem König (Sejong) befinden.

Statue des Königs Sejong
Von diesem Platz aus kann man den Gyeongbokgung Palast besichtigen. Der Palast ist der grösste in Seoul und wurde 1395 erbaut. Das Areal wurde mit der Zeit aber verkleinert, früher war er anscheinend noch um einiges grösser.

Der Empfangssaal, der auch heute noch für hohen Besuch genutzt wird

Der "Partytempel" :)

Ein Pavillion, in dem eine Kaiserin ermodert wurde

Das Eingangstor zum Palast
Auf der anderen Seite des Gwanghwamun Square kann man zum Cheonggyecheon Fluss laufen. Manche kennen dieses Flüsschen sicher aus der Serie "Sense8", zumindest mir war er daher ein Begriff und ich wollte unbedingt dorthin. Der Bach (denn mehr ist es wirklich nicht) wurde erst 2003-2005 wieder freigelegt, seit 1948 verlief hier eine Strasse und er war zubetoniert. Nun ist er ein beliebter Ort zum Flanieren.


Zum Schluss unseres Aufenthalts sind wir noch auf den höchsten Punkt in Seoul gefahren, den N Seoul Tower, der auf dem Namsan Mountain liegt, einem Hügel mitten in Seoul. Mit dem Bus kann man bis fast direkt vor die Tür fahren. Die Fahrt an sich ist auch sehr hübsch, denn es geht durch den Namsan Park, der ein geschütztes Areal ist, hier dürfen ausser den Bussen keine Autos durch.

Der Ausblick auf die Stadt ist vom Observatory Desk aus wirklich atemberaubend.



Das ist natürlich nur ein kleiner Einblick in unsere Tage in Seoul, aber ich beschränke mich hier auf die schönsten Sachen.

Was kommt als nächstes? Natürlich S(e)oul Food! Stay tuned! :)


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