Mittwoch, 7. Oktober 2015

... Reisen: Korea - Gyeongju

Mit dem KTX, dem hochmodernen und superschnellen Zug in Korea (ein Äquivalent zum Shinkansen in Japan) sausten wir gen Südosten, in die ehemalige Hauptstadt Gyeongju, welche flächenmässig die zweitgrösste Stadt in Korea ist.

Ein Tip meinerseits für alle, die nach Korea reisen: besorgt euch im Vorhinein einen KORAIL Pass. Dies ist ein Zugpass, mit dem ausländische Touristen und in Korea wohnhafte Ausländer für bestimmte Zeiträume unbegrenzt mit von KORAIL betriebenen Zügen fahren können. Darunter fällt auch der KTX. Es ist auf jeden Fall günstiger, als Einzeltickets zu kaufen, und bereits ab zwei Personen gilt man als Gruppe und bekommt somit Gruppenrabatt. Zur Info, hier ist der Link zur Website: klick!


We took the KTX, the ultra-modern and super-fast train in Korea (similar to the Shinkansen in Japan) to travel south-east to Gyeongju, the former capital and also the second largest city in Korea in terms of square footage.

A tip for all Korea travelers: buy a KORAIL Pass before traveling. This is a train pass for foreign visitors or foreign residents of Korea. These special tickets will allow unlimited travel on KORAIL-managed trains for a certain time period. There are no limits on the number of times you can travel or where you can travel during the duration of your pass. This also includes the KTX. It is much cheaper than buying single tickets, and with two people you are already a group and get a special fare. For more information, follow the link: klick!

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Am ersten Tag gingen wir wandern. Wir nahmen den Bus bis zum Poseok Pavillon. Das Busfahren war ein kleines Abenteuer, da es keine Ansagen gab und die Haltestellen nur auf Koreanisch angeschrieben waren, aber ein paar ältere Damen halfen uns dann, den richtigen Weg zu finden. Am Poseok Pavillon vorbei beginnt der Wanderweg. Bei einer Kreuzung entschieden wir uns für die kürzere Route. An sich war das eine gute Idee, nur leider hatte vor uns diesen Weg schon lange niemand mehr genutzt, so dass wir uns durch einen kleinen Dschungel inklusive Spinnenweben inkl. fetten Spinnen kämpfen mussten, bääääh. Aber es war landschaftlich gesehen definitiv der schönere Weg!


On the first day we went hiking. We took the Bus to the Poseok Pavilion. The bus ride itself was a little adventure, as there were no announcements in English and the bus stops where only written in Korean. But a bunch of elderly ladies helped finding our way. The hiking trail starts behind the Poseok Pavilion. On a crossroad we decided to take the shorter way, which was on one hand a good idea, on the other hand we had the problem that nobody had been using this track for a long time. So we had to fight our way through a little jungle including spider webs including fat spiders, yikes. But the landscape was definitely beautiful!



Den Poseok Pavillon haben wir uns natürlich auch noch angeschaut. Der Pavillon stammt aus der Silla-Dynastie (57 v. Chr. - 935 n. Chr.). Vom Pavillon selbst ist aber leider nichts mehr übrig, nur noch ein Brunnen. Die Form erinnert an eine Abalone. An diesem Brunnen wurden lustige Trinkspiele durchgeführt: Der König liess auf dem Wasserlauf ein Schiffchen mit einem Weinbecher fahren und rezitierte die erste Zeile eines Gedichts. Sein Mitspieler musste das Gedicht weiterdichten, bevor das Schiffchen das Ende des Wasserlaufs erreichte, ansonsten musste er den Becher mit Wein leeren. Der letzte Silla-König wurde hier mit seiner Frau ermordet.


We also visited the Poseok Pavilion. It dates from the time of the Silla dynasty (57 b.c. - 935 a.d.). Of the pavilion itself there are no remains except for a stone waterway. The form looks like an abalone. On this waterway funny drinking games were played: The king would float a little ship with a glass of wine on the waterway and recited the first lines of a poem. His co-player had to finish the poem before the ship reached the end of the waterway, or else he would have had to empty the glass of wine. The last Silla-king and his wife were murdered at this location.



Gyeongju hat kulturell sehr viel zu bieten. Wir hatten leider das Pech, dass wir von den Ausläufern eines Taifuns getroffen wurden und damit dazu verbannt waren, nur für das Nötigste das Hotel zu verlassen. Somit konnten wir gar nicht viel sehen. Was aber in Gehnähe zu unserem Hotel lag, waren die Königsgräber. Diese stammen aus dem 7.-9. Jahrhundert und enthielten einige Goldfunde. Interessant an diesen Gräbern ist, dass sie kleine grasbewachsene Hügel sind, auf denen manchmal auch Bäume wachsen.


Gyeongju is very interesting on the cultural side. We were really unlucky because we got hit by a taifun and could therefore not leave the hotel. But in walking distance of our hotel were the tombs of the kings. They were built from the 7th until the 9th century and contained some gold treasures. What is interesting is that these tombs are small grassy hills, and on some of them even grow trees.


Ich hätte gerne noch mehr von der Stadt gesehen, aber der Taifun hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Vielleicht beim nächsten Mal!

I would have liked to see more of the city, but the taifun prevented us from doing so. Hopefully we'll see more next time!


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